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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Windows auf dem Mac aber wie?


Colin
17.03.2009, 21:25
Es gibt derweilen 4 bekannte Möglichkeiten Windows auf dem Mac aufzuführen, hier möchte ich darauf eingehen was die grossen Vorteile der einzelnen Möglichkeiten sind.



BootCamp ist nichts anderes als ein Partitionsprogramm von Apple, damit kann man auch im nachhinein Windows installieren, Programm starten und die Grösse der Partition für Windows festlegen, im Idealfall nicht mehr als 32GB dann kann man diese auch FAT32 formatieren was der Mac ohne Zusatzsoftware lesen und schreiben kann, verwendet man NTFS gibt es die Zusatzsoftware <a target=_self href=review.php?softwareid=296>Paragon NTFS</A>.
Nach der Partitionierung verlangt das Programm eine Windows XP SP2 oder Windows Vista 32Bit Version und die normale Installation von Windows beginnt, hierbei sollte man bei XP beachten das die die BootCamp Partition formatiert werden (nicht im Schnellformatierungsmodus) sollte.
Nach dem ersten Boot legt man die Leopard DVD 1 ein womit alle erforderlichen Treiber installiert werden.
Danach kann man beim Einschalten oder booten des Systems die ALT-Taste gedrückt halten und erhält die Auswahl zwischen Mac und Windows.

Vorteil: Hier man hat die volle Power, sprich startet man Windows ist es ein voller Windows Rechner und bietet somit auch volle Performance was gerade bei Spielen wichtig ist.

Nachteil: Man kann nur ein System verwenden und muss neu booten wenn man das andere haben möchte, vom Mac OS X besteht allerdings Zugriff auf die Windows Partition um Files zu kopieren.




VMware Fusion (<a target=_self href=http://www.apfelkraft.ch/vb/review.php?softwareid=308>Review</A>) ist sicherlich die zur Zeit beste virtualisierungslösung vorallem dank dem das hier ein Update bisher noch nie etwas gekostet hat und da es auch seit jeher Multilingual ist. Ausserdem werden auf der Homepage viele weitere kostenlose Tools angeboten welche einen realen PCs in eine virtuelle Maschine "umwandeln" können und dies kostenlos. Somit kann man seine alten Windows 3.11 Rechner auf dem Mac weiter betreiben.

Vorteil: Kann auch die BootCamp Partition einbinden, somit reicht eine Installation von Windows die man entweder booten oder virtuell ausführen kann.

Nachteil: Es ist nicht kostenlos.




Parallels ist vom technischen her ähnlich gut wie das oben genannte VMware Fusion, jedoch gibt es hier desöfteren kostenpflichtige Updates und es ist nicht Multilingual, wer Deutsch will wird jeweils ein bisschen auf die neuste Version warten müssen.

Vorteil: Soll ca. 10 % weniger Ressourcen verbrauchen als VMware Fusion.

Nachteil: Updates kosten oftmals Geld. Es ist nur in der Lage einen Kern des Prozessors zu nutzen, sprich keine Multicore unterstützung.




Suns VirtualBox (<a href=review.php?softwareid=550>VirtualBox</A>) ist eine kostenlose Alternative welche soweit auch recht stabil funktioniert aber keine perfekte Anpassung an den Mac aufweist, so ist hier kein Drag and Drop möglich. Auch kann man eine BootCamp Partition nicht einbinden, dafür ansonsten so ziemlich jedes erhältliche System und wer bereits Virtuelle Maschinen von früher hat also auf dem Windows Rechner kann diese hier auch weiterhin betreiben.

Vorteil: Kostenlos!

Nachteil: BootCamp Partition kann nicht eingebunden werden. Drag and Drop ist nicht möglich.