Colin
07.04.2009, 21:02
Wem dies viel zu kompliziert ist (ich würde mir aber wirklich die Mühe machen es durchzulesen, das lohnt sich!!) der kann auch <a target=_self href=review.php?softwareid=832>ChronoSync</A> verwenden was auf einfachere Art und Weise dasselbe und noch einiges mehr bietet, jedoch nicht kostenlos ist.
Wer schonmal versucht hat seine iPhoto Datenbank die in meinem Fall mit 17'000 Bildern und rund 40GB grösse zwischen zwei Macs abzugleichen weiss das alle immer wieder empfohlenen Programme wie CronoSync, SynchronizeX usw. ziemlich nutzlos sind denn auch wenn man nur 5 Bilder hinzufügt wollen diese Programme meist zig GBs erneut kopieren.
Dies kommt daher weil iPhoto verschiedene Datenbanken anlegt um z.Bsp. die kleinen Thumbnail Bilder in einer Datei abrufbar zu haben und diese Datei kann recht gross sein und wird bei jedem Bild geändert.
Hier tritt erneut rsync in den Vordergrund, ein geniales Tool das dank UNIX Unterbau bereits bei Mac OS X enthalten ist und diese Aufgabe mit Leichtigkeit vollbringt, denn rsync kann auch nur den veränderten Teil synchronisieren.
Mit dem Befehl:
rsync -ax --progress --stats ~/Pictures macmini@192.168.7.40:/Users/macmini
Wird z.Bsp. in meinem Fall das komplette Bilder Verzeichnis des aktuell eingeloggten Users auf mein Mac mini kopiert welcher die fixe IP-Adresse 192.168.7.40 im Netzwerk hat und dort verwende ich den Usernamen macmini. Anstatt ~/ = aktueller User kann man auch den vollen Pfad wie /Users/colin.joerg/Pictures angeben.
<center><img src=../bilder/faq/rsync_copy1.jpg></center>
Mit diesem Befehl welchen man natürlich auch zusammen mit weiteren in einer Textdatei speichern kann wird der Befehl ausgeführt und nach wenigen Sekunden sind die Files durchgezählt und der Kopiervorgang beginnt, im Normalfall erfolgt hier auch noch die Passwortabfrage.
<center><img src=../bilder/faq/rsync_copy2.jpg></center>
Keine 3min hat es somit gedauert die 40GB via WLAN abzugleichen obschon es 30 neue Bilder gab und andere Programme gute 3GB kopiert hätten.
Auf die Passworteingabe verzichten:
Wiederum im Terminal gibt man den Befehl ssh-keygen auf der Sendermaschine ein welche wir hier Computer A nennen. Daraufhin wird auf diesem Rechner das File ~/.ssh/id_rsa und ~/.ssh/id_rsa.pub erstellt.
Mit cat ~/.ssh/id_rsa.pub kann man sich nun den öffentlichen Schlüssel in die Zwischenablage kopieren und auf dem Empfängersystem (Computer B) muss dieser Code nun an das ende der vermutlich noch leeren Datei ~/.ssh/authorized_keys2 eingefügt werden (Sollte dies nicht funktionieren zuvor mkdir ~/.ssh eingeben um den Ordner zu erstellen).
Dazu auf dem Computer B folgende Eingaben machen für alle welche den vi nicht kennen:
- vi ~/.ssh/authorized_keys2 Das File wird zum editieren geöffnet.
- Mit dem Cursor bis zur letzten Zeile fahren, also solange nach unten bis es nicht mehr geht.
- o drücken, der Cursor springt eine Zeile nach unten.
- CMD + V um den vorher kopierten Schlüssel einzufügen.
- ESC Taste drücken um in den Steuermodus zu wechseln.
- :wq und die ENTER Taste drücken.
Ab nun kann man oben genannten Code am Rechner A aufrufen und der Abgleich erfolgt ohne jegliche Passwortabfrage.
Weitere Funktionen:
- Wer im Terminal <B>man rsync</B> eingibt findet noch viele weitere Optionen für Feinstellungen, bzw. Kopiermethoden.
- Das ganze funktioniert auch problemlos über das Internet zusammen mit SSH dazu reicht es bei seinem Router den Port 22 auf dem Empfängerrouter auf den Empfängercomputer welcher auch ein Mac, bzw. Linux / Unix Rechner sein sollte umzuleiten. Anstatt die interne IP-Adresse verwendet man dann die externe IP-Adresse bzw. eine DynDNS Adresse welche man kostenlos lösen kann, somit wird das ganze auch verschlüsselt übertragen.
Zu beachten / Wichtig:
- rsync ist gnadenlos, will heissen kein Windowsprogramm das 2mal nachfragt ob man dies und das wirklich machen will, es erledigt die gesagte Aufgabe einfach und wer somit das Sender und Empäfngerverzeichnis falsch schreibt hat nachher in die Falsche Richtung die Daten abgeglichen somit lohnt es sich beim ersten Test ein Versuchsverzeichnis zu verwenden.
- Oben aufgeführtes klingt wohl teilweise kompliziert, wer es aber einmal eingerichtet hat wird sehen das es nicht viele Einstellungen bedarf und man damit nicht nur viel schneller und umfangreicher sondern auch kostenlos an sein Ziel kommt.
- Gibt es weitere Fragen, fehlt hier etwas am besten direkt im passenden Forum (http://www.apfelkraft.ch/vb/forumdisplay.php?f=15) nachfragen.
Wer schonmal versucht hat seine iPhoto Datenbank die in meinem Fall mit 17'000 Bildern und rund 40GB grösse zwischen zwei Macs abzugleichen weiss das alle immer wieder empfohlenen Programme wie CronoSync, SynchronizeX usw. ziemlich nutzlos sind denn auch wenn man nur 5 Bilder hinzufügt wollen diese Programme meist zig GBs erneut kopieren.
Dies kommt daher weil iPhoto verschiedene Datenbanken anlegt um z.Bsp. die kleinen Thumbnail Bilder in einer Datei abrufbar zu haben und diese Datei kann recht gross sein und wird bei jedem Bild geändert.
Hier tritt erneut rsync in den Vordergrund, ein geniales Tool das dank UNIX Unterbau bereits bei Mac OS X enthalten ist und diese Aufgabe mit Leichtigkeit vollbringt, denn rsync kann auch nur den veränderten Teil synchronisieren.
Mit dem Befehl:
rsync -ax --progress --stats ~/Pictures macmini@192.168.7.40:/Users/macmini
Wird z.Bsp. in meinem Fall das komplette Bilder Verzeichnis des aktuell eingeloggten Users auf mein Mac mini kopiert welcher die fixe IP-Adresse 192.168.7.40 im Netzwerk hat und dort verwende ich den Usernamen macmini. Anstatt ~/ = aktueller User kann man auch den vollen Pfad wie /Users/colin.joerg/Pictures angeben.
<center><img src=../bilder/faq/rsync_copy1.jpg></center>
Mit diesem Befehl welchen man natürlich auch zusammen mit weiteren in einer Textdatei speichern kann wird der Befehl ausgeführt und nach wenigen Sekunden sind die Files durchgezählt und der Kopiervorgang beginnt, im Normalfall erfolgt hier auch noch die Passwortabfrage.
<center><img src=../bilder/faq/rsync_copy2.jpg></center>
Keine 3min hat es somit gedauert die 40GB via WLAN abzugleichen obschon es 30 neue Bilder gab und andere Programme gute 3GB kopiert hätten.
Auf die Passworteingabe verzichten:
Wiederum im Terminal gibt man den Befehl ssh-keygen auf der Sendermaschine ein welche wir hier Computer A nennen. Daraufhin wird auf diesem Rechner das File ~/.ssh/id_rsa und ~/.ssh/id_rsa.pub erstellt.
Mit cat ~/.ssh/id_rsa.pub kann man sich nun den öffentlichen Schlüssel in die Zwischenablage kopieren und auf dem Empfängersystem (Computer B) muss dieser Code nun an das ende der vermutlich noch leeren Datei ~/.ssh/authorized_keys2 eingefügt werden (Sollte dies nicht funktionieren zuvor mkdir ~/.ssh eingeben um den Ordner zu erstellen).
Dazu auf dem Computer B folgende Eingaben machen für alle welche den vi nicht kennen:
- vi ~/.ssh/authorized_keys2 Das File wird zum editieren geöffnet.
- Mit dem Cursor bis zur letzten Zeile fahren, also solange nach unten bis es nicht mehr geht.
- o drücken, der Cursor springt eine Zeile nach unten.
- CMD + V um den vorher kopierten Schlüssel einzufügen.
- ESC Taste drücken um in den Steuermodus zu wechseln.
- :wq und die ENTER Taste drücken.
Ab nun kann man oben genannten Code am Rechner A aufrufen und der Abgleich erfolgt ohne jegliche Passwortabfrage.
Weitere Funktionen:
- Wer im Terminal <B>man rsync</B> eingibt findet noch viele weitere Optionen für Feinstellungen, bzw. Kopiermethoden.
- Das ganze funktioniert auch problemlos über das Internet zusammen mit SSH dazu reicht es bei seinem Router den Port 22 auf dem Empfängerrouter auf den Empfängercomputer welcher auch ein Mac, bzw. Linux / Unix Rechner sein sollte umzuleiten. Anstatt die interne IP-Adresse verwendet man dann die externe IP-Adresse bzw. eine DynDNS Adresse welche man kostenlos lösen kann, somit wird das ganze auch verschlüsselt übertragen.
Zu beachten / Wichtig:
- rsync ist gnadenlos, will heissen kein Windowsprogramm das 2mal nachfragt ob man dies und das wirklich machen will, es erledigt die gesagte Aufgabe einfach und wer somit das Sender und Empäfngerverzeichnis falsch schreibt hat nachher in die Falsche Richtung die Daten abgeglichen somit lohnt es sich beim ersten Test ein Versuchsverzeichnis zu verwenden.
- Oben aufgeführtes klingt wohl teilweise kompliziert, wer es aber einmal eingerichtet hat wird sehen das es nicht viele Einstellungen bedarf und man damit nicht nur viel schneller und umfangreicher sondern auch kostenlos an sein Ziel kommt.
- Gibt es weitere Fragen, fehlt hier etwas am besten direkt im passenden Forum (http://www.apfelkraft.ch/vb/forumdisplay.php?f=15) nachfragen.