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Review zu Final Cut Pro X
Final Cut Pro X


Kategorie:Mac Anwenderprogramm      weitere Reviews (Übersicht)
Review erstellt von:Colin am 20.06.2011 und seither 1`029mal aufgerufen!
Letztes Update:20.08.2014
Preis ca.:300.00 sFr. (246.00 €)
Kompatibel mit...ab 10.9.2
Version:10.1.3
Sprache:
Überblick & Bewertung:

Wirklich ausführlich habe ich Final Cut Pro nicht getestet, aber für einen ersten Review Wurf sollte es reichen. Apple hat sich einiges einfallen lassen und geniale Ideen umgesetzt wie das Rendern während man noch am schneiden ist. Scheinbar gingen aber auch jede Menge Dinge vergessen. Wie man unten sieht scheint Final Cut Pro EXIF Daten lesen zu können, doch beim Import (auch von einem iPhone 4) werden diese Daten gelöscht und somit gibt es weder GPS noch genaue Datumsangaben...ich hatte gehofft dies hier endlich anzutreffen. Auch werden Profis jede Menge Funktionen vermissen und bisher ist es eher ein iMovie Pro das für Private so einiges bietet und extrem schnell ist. Toll auch das man sich kaum um Formate kümmern muss und vieles vollautomatisch erledigt wird. Für den schnellen Schnitt eine extrem gute Software die neue Massstäbe setzt, für den perfekten Schnitt fehlen aber jede Menge Funktionen und Optionen. Wer Final Cut bisher kannte darf praktisch alles neu suchen und lernen, manchmal braucht es eben einen Schnitt!

Alternativen:-
Links: 30 Tage Testversion
iTunes Store (Final Cut Pro X)
iTunes Store (Motion)
iTunes Store (Compressor)
Apple

Erstellt man ein neues Projekt werden die Importierten Medien genau diesem zugeordnet und der erste Clip bestimmt die Auflösung, sofern man dies nicht umstellt. Problematisch das man nicht einfach einen beliebigen Speicherort auswählen kann.....
In den Einstellungen gibt es nicht sonderlich viele Optionen. Wie soll die Zeit dargestellt werden, wie lange muss ein eingefügtes Bild angezeigt werden und wie schaut es mit den Übergängen aus, klar kann dies nachträglich jederzeit und Projektspezifisch angepasst werden.
Bei der Wiedergabe der Medien spielt besonders die Leistung des Macs mit. Hat man eher einen älteren und langsamen Mac kann es sich lohnen "Proxy-Medien" zu verwenden. Das Resultat bleibt das selbe, doch zur Anzeige werden kleinere Auflösungen verwendet.
Wie sieht es beim Importieren aus, will man mit dem ursprünglichen Material arbeiten oder gleich Medien erstellen welche auf dem eigenen Mac weit schneller abgespielt werden können. Dies stellt man in der Import Lasche bei den Einstellungen ein.
Die Oberfläche des Programms ist geschrumpft, nicht nur hier wegen dem Review sondern auch weil das Canvas Fenster weggefallen ist. Ein Fenster muss nun ausreichen um den Film zu schneiden, was auch wirklich problemlos funktioniert. Rechts oben im Infofeld ist die EXIF Daten Anzeige zu erkennen, doch auch hier sind kaum Daten vorhanden wie auch bei ganz normalen Kameraufnahmen!
Das eigentliche Schneiden ist sehr angenehm, der Audioteil muss nicht vom Video getrennt werden um in der Länge verändert zu werden. Man zieht einfach den entsprechenden Teil und schon werden die Daten angepasst. Um die Lautstärke anzuheben reicht es den Level zu heben, mit einem Rechtsklick werden weitere Funktionen angezeigt.
Sobald sich der Mac langweilt werden im Hintergrund anstehende Renderarbeiten ausgeführt. Braucht man die Performance im Vordergrund um Effekte zu testen usw. werden diese Aufgaben automatisch zurück gestellt, die Anzeige erfolgt nur auf Wunsch....praktisch das der Rechner fleissig ist während man in der Kaffeepause verweilt!
In Sachen Export wurde so einiges hinzugefügt. Selbst Blu-Ray ist zu finden, wenn auch ohne Menüeditor und vielen anderen Funktionen. Aber zumindest sind es zahllose Voreinstellungen und Compressor ist fast 1:1 wie von früher bekannt ebenfalls vorhanden.
Wie man erkennen kann lastet die 64 Bit Software meinen neuen MacBook Pro wirklich gut aus. Dennoch kann man parallel sehr gut arbeiten ohne spürbare Verzögerung. Einzig die Lüfter klingen nun wie beim nutzen von Editor unter Windows bei einem Acer Rechner....;)

Fazit
An Apple, der Name Final Cut Pro X ist wirklich falsch gewählt. Das ganze ist eine erste Version mit sehr interessanten Ansätzen aber keinesfalls eine Ablösung zur bisherigen Suite.....schade das man dies dennoch gemacht hat. Für Videoeinsteiger die mit iMovie nicht zufrieden sind, sprich zuwenig Funktionen finden wohl die perfekte Software...aber ohne Einarbeitung geht es definitiv nicht!

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